Glossar |
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Ernährung & Gesundheit |
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Ketten, die aus etwa 2 bis 7 Fructose - , das heißt Fruchtzuckermolekülen bestehen, die fest miteinander verbunden sind. Oligo bedeutet wenig, die Moleküle enthalten also wenig Fruchtzuckerbausteine.
Zwischen der Stärke und der Poly- bzw. Oligofructose gibt es allerdings einen entscheidenden Unterschied. Unsere Verdauungssäfte enthalten ein Enzym, das die Stärke abbaut zu Traubenzucker, der dann die Darmwand passieren kann.
Beim Inulin und der Oligofructose ist das nicht der Fall, uns fehlen die dafür notwendigen Enzyme, und deshalb gelangen beide Stoffe unverdaut in den Dickdarm und dienen dann dort den nützlichen Darmbakterien als wichtige Nahrungsquelle. Sie wirken, wie die Fachleute sagen, "prebiotisch", das heißt, sie unterstützen die gute Darmflora und verdrängen die schlechten Darmbakterien. Deshalb haben die Oligogofructose und insbesondere das Inulin eine echte Karriere gemacht, beide verbinden die Eigenschaft als Ballaststoff mit einem sehr angenehmen Geschmacksgefühl.
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